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Mittwoch, 07.12.2016
Rückenstichheftung (Rücken „eckig“)

Kostengünstige Möglichkeit einlagige Produkte wie Broschuren oder Zeitschriften zu fertigen. Mit Hilfe von Drahtheftklammern, die durch den Rücken der Unterlage getrieben werden, werden die einzelnen Druckbögen miteinander verbunden. In einem zusätzlichen Arbeitsgang, kann dann der Rücken mit Hilfe einer Walze „eckig“ gepresst werden. Dieses Verfahren wertet das Produkt optisch deutlich auf  und sorgt dafür, dass die Unterlage geschlossen bleibt. Bei uns kommt diese Verarbeitungsmöglichkeit bis zu einem Endformat (man spricht hier vom „geschlossenen Format“) von A4 zum Einsatz.

Nachteilig bei der Rückenstichheftung  ist eine sehr beschränkte Anzahl von zu verarbeitenden Druckbögen. Diese ist unter anderem von der Dicke, des zu verarbeitenden Materials abhängig. Bei Materialien ab ca. 160g/m², die als Umschlagmaterial verwendet werden sollen, macht es sich zusätzlich erforderlich, die Bögen vorher zu rillen. Sonst könnte es vorkommen, dass das Material an der Knickstelle bricht.

Rückenstichheftung (ohne Rücken „eckig“)

Hierbei handelt es sich im Grundsatz um das gleiche Verfahren, wie oben beschrieben. Es werden aber nur sehr wenige Seiten verarbeitet. Hauptsächlich findet diese Verarbeitungstechnik in der Herstellung von sehr dünnen Broschüren, wie zum Beispiel Leseproben, Werbematerialien oder auch recht kurzen Bedienungsanleitungen ihr Hauptanwendungsgebiet.

Der Vorteil liegt eindeutig in der schnellen und sehr preiswerten Fertigung der gewünschten Artikel.