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Sonntag, 23.04.2017

PDF bedeutet Portable Document Format, also soviel wie übertragbares Dokumenten-Format. PDF-Dateien können mit dem kostenlosen Programm Acrobat-Reader auf allen Computern angezeigt werden und sehen auf allen Computern und Druckern gleich aus. Deshalb senden Sie uns Ihre Druckdaten am besten als PDF-Dateien. So können Sie und wir sicher sein, dass wir das gleiche meinen. Zur Erzeugung benötigen Sie das kostenpflichtige Programmpaket Adobe Acrobat. Den kostenlosen Reader, das Acrobat-Paket und evt. eine kostenlose Demo-Version erhalten Sie auf www.adobe.de.


Hier finden Sie die Hinweise zur Druckvorlagenherstellung als pdf Datei


pdf-Erstellung

Um eine PDF-Datei zu erzeugen, benötigen Sie ein spezielles Programm auf Ihrem Computer, das sich wie ein Drucker installiert. Sie können dann aus jedem Programm heraus über "Datei > Drucken" "PDF..." auswählen und den Druckbefehl geben. Dann wird an der vorher eingestellten Stelle eine PDF-Datei Ihres Dokumentes abgelegt.
Wir empfehlen Ihnen die beiden einzigen Programme, die als zuverlässig genug für die Erzeugung von Druckdaten gelten:
Adobe Acrobat (ab 350 EUR)
Von beiden Programmen gibt es derzeit kostenlose, voll funktionsfähige Testversionen zum Download.
Die Vollversionen können unter den genannten Adressen online erworben werden.
Beide Programme lassen sich leicht installieren. Nach Abschluss der Installation verhalten sich die Programme wie ein installierter Drucker. Aus jeder Anwendung heraus (Word, Corel Draw usw.) wählen Sie im Datei-Menü "Drucken" und dort als Drucker "PDF ...". Wählen Sie dann unter Einstellungen "Höchste Qualität", "Druckvorstufe" oder ähnlich.
Dann einfach auf "OK" und warten, bis das PDF fertig ist. Sie können Ihr PDF nun mit dem kostenlosen Acrobat Reader ansehen.
Wichtigste Kriterien für druckfähige PDF-Dateien:

  1. Im PDF müssen alle Schriften eingebunden sein (überprüfen in Acrobat Reader, Datei > Dokumenteigenschaften > Schriften. Hinter jeder Schrift muss stehen "Eingebettet" oder "Eingebettet Untergruppe")
  2. Die Bilder müssen die richtige Auflösung haben, ca. 300 dpi. Dies können Sie mit Prüftools wie dem unten genannten Online-Tool http://www.pdfcity.com/ oder mit Acrobat Professional testen. Oder Sie stellen im kostenlosen Acrobat Reader 400 % Vergrößerung ein. Wenn das Bild dann noch schön fein aussieht, ist es richtig aufgelöst, wenn es unscharf wird, müssen Sie die Einstellungen bei der PDF-Erzeugung ändern oder ein besseres Bild oder einen besseren Scan wählen.
    Farben und farbige Bilder sollten außerdem im Farbsystem CMYK und nicht in RGB angelegt sein.

Ihre PDF-Datei können Sie kostenlos online unter www.pdfcity.com testen lassen.
Bitte überprüfen Sie Ihre PDFs grundsätzlich, bevor Sie sie an uns senden.
Mehr über professionelle PDF-Erzeugung erfahren Sie in dem Buch pdf + print von Bernd Zipper (http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3898642437 oder http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3898641805)
Kostenlose Anleitungen gibt es im Internet unter http://www.prepress.ch/visionwork/deutsch.html
Es gibt auch noch preisgünstigere bzw. kostenlose Tools zur PDF-Erzeugung wie PDF-XChange (http://www.kessler.de/prd/tracker/pdfxchange.htm) und FreePDF-XP http://freepdfxp.de/fpxp.htm.
Diese beiden und die inzwischen zahlreichen anderen Tools für die PDF-Erstellung sind nicht primär für die Erzeugung druckfähiger PDF-Dateien konzipiert. In vielen Fällen (reiner Text) erzeugen sie druckfähige Dateien, grafische Elemente werden jedoch häufig nicht in der nötigen Qualität eingebettet. Wir bitten um Verständnis, dass wir für PDF-Dateien, die mit anderen Tools als Adobe Acrobat und Jaws PDF-Creator erzeugt sind, keinerlei Support leisten können..