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Mittwoch, 13.12.2017

1954 Heinz Lange, ein Radio-Fernseh-Technikermeister sammelt Schaltpläne deutscher Hersteller und veröffentlicht diese auch in Buchform.
Mit der aufkommenden Kopiertechnik werden die ersten Einzel-Schalpläne auf Abruf gefertigt und an Kunden verschickt.
1983 Heinz und Monika Trautvetter übernehmen den Schaltungsdienst mit 35.000 Schaltplänen von Herrn Lange und knüpfen erste Kontakte zur Unterhaltungselektronik-Industrie. Umzug vom Laden in Frohnau in die Garage von Familie Trautvetter in Berlin Rudow. 2009 beträgt der Bestand ca. 550.000 Expl. mit ca. 26 Millionen Seiten. Das Archiv geht zurück bis 1924 und ist einmalig auf der Welt.
Pioneer übergibt als erster Industrie-Kunde die Archivierung und den Vertrieb von Schaltungsunterlagen und Bedienungsanleitungen in die Hände von SDL.
Umzug in die Mohriner Allee in Berlin-Britz.
Im Laufe der folgenden Jahre ziehen alle namhaften japanischen und koreanischen Hersteller nach. Für Sony, Panasonic, Aiwa, Akai, JVC, Kenwood, Samsung, Yamaha (insgesamt 94 Hersteller) erfolgt die Versorgung mit Dokus europaweit.
1985 folgen die Versandhäuser Neckermann und Quelle
1990 SDL ist Digitaldruckpioneer und installiert zusammen mit Xerox europaweit die erste DocuTech135 in Berlin. Das System wird in der folgenden Zeit um ein zu diesem Zeitpunkt einzigartiges Archivsystem zur Speicherung aller eingescannten Druckjobs erweitert.
Ersatzteilgroßhändler wie ASWO und Kivi bieten neben Ersatzteilen auch Dokus an, die über SDL gefertigt und zum Kunden versendet werden.
1994 Mit der Xerox 5775 wird das erste Farbdrucksystem installiert.
1994 Mit Bauknecht/Whirlpool zieht der erste Hersteller aus dem Bereich der weißen Ware nach und wickelt alle Anforderungen nach Dokus über SDL ab.
Neben den Dokus werden immer mehr digital zu druckende Produkte für die Industriekunden gefertigt. Dazu gehören bald auch die Schulungsunterlagen für deren Techniker.
1994 Umzug vom Standort Mohriner Allee in die Zehrensdorfer Str. Berlin-Marienfelde Verdreifachung der Fläche auf  3000 m².
1997 Für Verlage werden die ersten Bücher digital in Kleinauflagen gefertigt. Books on demand wird die folgenden Jahre die Entwicklung der Firma bestimmen.
1997 In einer Kooperation mit Oce wir ein Demandstream-Enlosdrucksystem installiert. Diese Rollendrucker waren zu diesem Zeitpunkt ausschließlich in Rechenzentren zum Drucken von Belegen vertreten. Bei SDL werden damit Bücher in Kleinstauflagen gefertigt.
Neben der Druckstrasse wird die Nachverarbeitung ausgebaut. Zwei Klebebinder, ein Dreischneider, eine Laminierstraße, und eine Folieeinschweißanlage erlauben Softcover-Broschure komplett bei SDL zu fertigen.
1999 Der Service rund um Books on Demand wird weiter ausgebaut. Neben dem reinen Druck werden Leistungen wie die Einlagerung, Auslieferung und der Einzelversand von Büchern angeboten.
1999 Ausbau des Farbbereichs. Die 5775 wird erst durch eine DC12, später durch eine DC2045 ersetzt und um eine DC6060 ergänzt.
2004 Installation der ersten Xerox iGen3 in Berlin.
Ablösung der Oce DemandStream durch insgesamt 6 Konica Biz-Hub 1050 Drucksysteme. Dadurch reagiert SDL auf die wachsende Zahl von Books on Demand Aufträgen und die gleichzeitig geringer werdenden Auflagenhöhen.
2006 Weitere Aufrüstung im Bereich der Weiterverarbeitung durch Installation weiterer Klebebinder. Durch die modernere Technik lassen sich Kleinstauflagen bis zu Einzelbüchern  kostengünstig und qualitativ hochwertig fertigen.
2008 Der 40.000`te Titel wird gedruckt, ca. 130.000.000 (130 Millionen) Buchseiten werden in diesem Jahr gedruckt