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Von Créps Museion bis Online-Drink
von Grunda Kries


Von Créps Museion bis Online-Drink


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alle Produkte von Grunda Kries

ISBN 978-3-9807474-1-7
Broschiert, 83 Seiten

Preis:     8,00 EUR
= Netto 7,48 EUR
inkl. MwSt. 7.00 % = 0,52 EUR
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Anz.
Art.-Nr. 3980747417
ISBN 978-3-9807474-1-7
Länge 21.0 cm
Breite 15.0 cm
Lieferzeit bei uns innerhalb von 24 Stunden lieferbar

Durchschnittlicher Kundenbewertungswert bei  6.0000
Anzahl der Kunden-Ratings: 1
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Detailbeschreibung zum Produkt

Rosalinde Pfeffermühle. Geborene Salzstreuer. Eigentlich ist dies natürlich ein Kochbuch, doch erlauben Sie, daß ich mich ausführlich vorstelle, denn auf den folgenden Seiten werden sie zahlreiche Abbildungen meiner selbst vorfinden. Und erlauben Sie, daß ich Ihnen die Wahrheit berichte – die Wahrheit über einige Eigenschaften, die Bibliothekarinnen zugeschrieben werden. Gehen wir systematisch vor, von oben nach unten.

Ganz oben ist der Dutt – in Wirklichkeit ist es kein Dutt. Dieses Haarknäuel dient dazu, den zweiten Kopf zu verbergen, den manche Bibliothekarinnen im Laufe ihres Lebens ausgebildet haben.

Nein! Den zweiten Kopf brauchen wir nicht, um Bücher auswendig zu lernen! Bibliothekarinnen können nur ganz besonders gut den Anschein erwecken, Bücher gelesen zu haben. Doch auch Inhaltsangaben von größeren Bücher- bzw. Medienmassen benötigen viel Speicherplatz im Gehirn. Daher der zweite Kopf im Dutt. Für männliche Bibliothekare ist es ein weitaus größeres Problem, den zweiten Kopf zu verbergen. Weil sie meistens keine langen haare haben, tragen sie anstelle eines Dutts eine kastenförmige Vorrichtung auf dem Kopf, die den zweiten Kopf unsichtbar macht. Diese Vorrichtungen sind im Fachhandel für Großillusionisten erhältlich, und sie sind ziemlich schwer, womit auch gleich geklärt wäre, weshalb manche männliche Bibliothekare krumm gehen.

Fast wichtiger als der Dutt sind die Duttnadeln. Ich verwende besonders lange spitze Mehrzweckduttnadeln mit Metallkopf, eine Spezialanfertigung. Man kann damit Braten zusammennähen und Geflügel erlegen, außerdem eignen sie sich zur Garprobe, als Schaschlikspieße und zur Sicherung von Katalogkarten.

Die Lesebrille, ein für Bibliothekarinnen scheinbar zwingendes Ausstattungsstück, trage ich nur, um das Klischee zu bedienen.
Unter der Lesebrille die lange Nase. Böse Zungen behaupten, Bibliothekarinnen hätten vom neugierigen Lesen lange Nasen bekommen. Das kann nicht sein, denn außer mir habe ich noch keine Menschen mit einer so langen Nase gesehen. Sie ist ein Einzelstück, und ich bilde mir sehr viel ein auf meine Individualität! Wenn ich in Texas Abenteuerurlaub mache, kann ich damit aus Kilometer weiter Entfernung feststellen, mit welchen Zutaten das Abendessen der nächstgelegenen Ranch zubereitet wird.


zuletzt geändert am 29.11.2007


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